Neuwagenkauf - Besserer Verbrauch macht Neukauf interessant

12.10.2015 · 08:45 Uhr
Niedriger Kraftstoffverbrauch macht Neuwagenkauf interessant

Unverändert hohe Spritpreise sorgen dafür, dass der Verbrauch von Fahrzeugen immer wichtiger wird. Gerade Personen mit älteren Modellen können mit dem Kauf eines Neuwagens beim Kraftstoffverbrauch deutlich sparen. Allerdings empfiehlt sich im Vorfeld eine ausgiebige Recherche. Auf die Angaben der Automobilhersteller in Sachen Spritverbrauch kann man sich kaum verlassen.

Neuwagenkauf spart langfristig Geld

Wie viel Geld sich in Hinblick auf den Kraftstoffverbrauch sparen lässt, wird deutlich, wenn man einmal die Durchschnittsverbrauchzahlen von Pkws betrachtet. Dem Umweltbundesamt zufolge ist der durchschnittliche Verbrauch eines Pkws seit 1995 um 0,1 Liter pro Jahr gesunken. Diese Zahl lässt sich praktisch ausschließlich auf den besseren Verbrauch von Neuwagen zurückführen. Wäre in der gleichen Zeit nicht die Leistung der Pkws ebenfalls deutlich gestiegen, würde der Wert sogar noch größer ausfallen. Im Schnitt verbrauchte im Jahr 2012 ein Pkw schon 1,5 Liter weniger auf 100 Kilometer als noch im Jahr 1995. Gleichzeitig stieg im gleichen Zeitraum der Benzinpreis von durchschnittlich 89 Cent auf 1,68 Euro. Ein gutes konkretes Beispiel stellt der VW Golf da. Die Version IV des Modells wurde von 1997 bis 2003 produziert und bewegte sich beim Kraftstoffverbrauch je nach Modell zwischen 6,2 und 8,7 Litern. Der aktuelle Golf VIII ist hier deutlich genügsamer und kommt auf Werte zwischen 4,3 bis 7,8 Litern. Wer sein altes Fahrzeug verkaufen möchte und gegen ein effizienteres Fahrzeug tauschen will, kann sein Fahrzeug bei einem Portal für KFZ Ankauf komfortabel veräußern.

Allerdings stellen Besitzer von Neufahrzeugen nicht selten fest, dass die vermeintlich tollen Angaben der Hersteller in der Realität kaum Bestand haben. Die Hintergründe dazu finden sich in den Testverfahren, die von den Herstellern eingesetzt werden. Diese sind zwar rechtlich standardisiert, werden jedoch unter unrealistischen Laborbedingungen durchgeführt. Käufer haben jedoch die Möglichkeit, bei falschen Werten ihr Geld zurückzufordern. Dazu ist jedoch eine Bestätigung eines Sachverständigen Voraussetzung. Rein rechtlich lässt sich Geld aber schon bei mehr als 10 Prozent Mehrverbrauch zurückfordern.

Festzuhalten ist zudem, dass Dieselfahrzeuge in der heutigen Zeit ebenfalls nicht zwangsweise von Vorteil sein müssen. Lange Zeit galt die Devise, dass jeder der beim Fahren Geld sparen möchte, sich für einen Diesel entscheidet. Grundsätzlich ist der Kraftstoff auch immer noch günstiger als Benzin, jedoch führen zusätzliche Kosten dazu, dass der Vorteil geschrumpft ist. So sind die Modelle nicht nur meist deutlich teurer, man zahlt oftmals auch mehr Kfz-Steuern. Lohnenswert ist ein Diesel daher oft nur, wenn man auch die entsprechenden Kilometer im Jahr zurückgelegt werden. Ein aktueller Golf TDI ist beispielsweise erst dann rentable, wenn über 19.000 Kilometer im Jahr gefahren werden.

Ältere Modelle austauschen

Auch wenn die Angaben der Autohersteller in Hinblick auf den Verbrauch nicht zwangsweise der Realität entsprechen, ist doch ein signifikanter Rückgang im Durchschnittsverbrauch zu beobachten. Modelle, die älter als 10 Jahre sind, verbrauchen heute deutlich mehr als ein Neuwagen. Ein Neukauf kann sich daher gerade bei Vielfahrern oft lohnen.

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