Warum Handschuhe beim Umgang mit Benzin wichtig sind

VÖ: 10.08.2021 - 16:32 Uhr. Kommentare: 0

Es passiert meist sehr schnell und ehe man sich versieht, hat man sich schon mit Benzin, Diesel oder anderen Chemikalien bekleckert. Alle, die häufig mit Benzin zu tun haben, kennen es nur zu gut. Aber auch die anderen, die nur zwischendurch zur Tankstelle fahren, ist das schon einmal passiert. Kommt es allerdings oft vor, kann es tatsächlich zu ernsten, gesundheitlichen Schäden führen. Hier gilt: das Tragen von Handschuhen ist bei Hautkontakt mit Benzin besonders wichtig!

Auto wird betankt

Gesundheitliche Folgen von Benzin

Man darf nicht vergessen: Benzin ist eine für den Menschen giftige Substanz. Der direkte Kontakt sorgt nicht nur für diverse Hautkrankheiten und Irritationen, sondern kann schlimmstenfalls über einen längeren Zeitraum auch zu Krebs führen, da Schadstoffe über die Haut aufgenommen werden. Es ist bereits erwiesen, dass Benzin besonders gesundheitsgefährdende Eigenschaften auf den Menschen hat.

Die meisten Tankstellen bieten deshalb auch einfache Einweghandschuhe (sogenannte „Dieselhandschuhe“) aus Plastik an, welche einen ausreichenden Schutz für das einmalige Tanken bieten. Diese sollen alle Autolenker davor schützen, dass ihre Hände beim Tanken mit Benzin oder Diesel in Berührung kommen. Vor allem bei Diesel ist das wichtig, denn im Vergleich zu Benzin ist es bekanntlich dickflüssiger und verfliegt nicht so schnell. Das sorgt dafür, dass es länger auf der Haut bleibt, da es nur langsam verfliegt. Auch wird es nicht immer gleich wahrgenommen, da es einen weniger intensiven Geruch hat im Vergleich zu Benzin.

Was aber sollte man tun, wenn man oft mit Benzin in Berührung kommt? Einweghandschuhe bieten hier nicht den richtigen Schutz und sind kein Vergleich zu richtigen Handschuhen. Diese sind vor allem dann ratsam, wenn man beispielsweise beruflich mit Benzin zu tun hat. Um langfristig gesundheitlichen Folgen oder Schäden vorzubeugen, sollte man deshalb auf professionelle Gummihandschuhe setzen.

Auf die richtigen Handschuhe kommt es an

Diese Handschuhe sind nicht nur für den Kontakt mit Benzin bestens geeignet, sondern auch für alle Bereiche, in denen mit Fetten und Ölen gearbeitet wird. Vor allem, wenn man Arbeiten in Werkstätten oder im Handwerk hat. So sieht man immer öfter KFZ-Mechaniker, die nicht mehr mit bloßen Händen herumtüfteln, sondern bei ihrer Arbeit stets Handschuhe tragen. Um ausreichend gesundheitlichen Schutz und Hygiene zu gewährleisten, spielt die Wahl der richtigen Handschuhe eine wichtige Rolle. Kenner wissen es: hier gibt es unzählige Ausführungen und Varianten, denn Handschuh ist nicht gleich Handschuh! Um auch bestens gegen giftige und gesundheitsschädigende Chemikalien geschützt zu sein, empfehlen sich vor allem Gummihandschuhe aus Nitril, Neopren, Vinyl oder auch Latex.

Welcher Handschuh ist für mich geeignet?

Vinyl-Handschuhe beispielsweise zeichnen sich durch eine hohe Beschaffenheit und Qualität aus. Sie sind besonders beständig und schützen somit nicht nur vor Chemikalien, sondern auch vor chemischen Substanzen wie Säuren, die sich bei Berührung besonders problematisch zeigen. Vinyl, auch Polyvinylchlorid (PVC) genannt, ist auch dafür bekannt, weder Form noch Eigenschaft zu verändern. Das heißt, dass Handschuhe aus diesem Material besonders lange gelagert und verstaut werden können, ohne dass sie sich in Form oder Beschaffenheit ändern. Das ist besonders vorteilhaft, wenn man sie einmal verlegt, da man sicher sein kann, dass sie sich selbst nach längerer Zeit nicht verändern werden. Allgemein wird das Tragen von Vinyl-Handschuhen bei Kontakt mit gefährlichen chemischen Lösungsmitteln, Säuren und letztendlich Benzin empfohlen, da sie einen zuversichtlichen und sicheren Schutz bieten.

Auch Nitril-Handschuhe sind bestens dafür geeignet, wenn man es im größeren Umfang mit Benzin zu tun hat. Nitril-Handschuhe werden aus dem qualitativen Nitril-Kautschuk hergestellt, der eine besonders gute Beständigkeit gegen giftige Chemikalien aufweist. So wird nicht nur bester Chemikalien-Schutz gewährleistet, sondern auch ein sicheres und angenehmes Arbeiten, denn diese Handschuhe sind dafür bekannt, dass sie ihren Trägern ein optimales Griffgefühl geben. Wer oft oder viel mit Benzin hantiert, kann auch zu Latexhandschuhen greifen. Diese haben in der Regel ebenfalls ein gutes Griffgefühl. Somit ermöglichen sie dem Träger ein sicheres und bequemes Arbeiten. Vor allem bei der Gefahr von Benzin- oder Dieseltropfen auf der Haut, werden diese Handschuhe gerne empfohlen. Achtung: das gilt natürlich nicht, wenn man gegen Latex allergisch ist. Hier kann man alternativ auch zu Neopren-Handschuhen greifen, da sie die gleichen Qualitätsmerkmale wie Latexhandschuhe aufweisen.

Die Haut vor Benzin schützen ist wichtig

Zu welchem Handschuh man auch greifen sollte – ist man oft und regelmäßig mit Benzin in Kontakt, ist es wichtig, die Haut und letztendlich Gesundheit zu schützen. Vor allem wenn es zu Hautberührungen kommt, können Gummihandschuhe vor Krankheiten, Allergien oder Hautirritationen schützen. Deshalb gilt: Gummihandschuhe sind nicht nur eine richtige, sondern auch wichtige Wahl. Denn vor allem wer beruflich mit Benzin zu tun hat, muss auf geschützte und gesunde Hände zählen können.

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