Kraftstoffsparen durch Chiptuning?

VÖ: 03.07.2018 - 22:06 Uhr. Kommentare: 0

Im Jahre 1980 geboren war meine Kindheit von klassischen Auto-Quartetts begleitet. Vielleicht erinnern Sie sich: 32 Spielkarten, auf denen jeweils ein Auto abgebildet war, gefolgt von einigen Informationen zur Motorisierung des Fahrzeugs. Das Spiel war denkbar einfach: Das Auto mit der höheren Motorleistung schlägt das schwächere - Pferdestärken (PS) und Hubraum sind alles!

Getunter BMW in Neongrün

Im Jahr 2018 darf durchaus kontrovers über leistungsstarke Motoren diskutiert werden. Auf der einen Seite steht eine druckvolle Beschleunigung für Fahrspaß und Lebensfreude, auf der anderen Seite stehen Argumente wie der Klimaschutz und ein potentiell erhöhter Kraftstoffverbrauch im Raum. Was viele nicht wissen: Eine sportliche Motorleistung bedeutet nicht zwingend einen untragbar hohen Spritverbrauch!

Jüngst haben wir im Rahmen des Diesel-Skandals in fast allen Medien gehört oder gelesen, dass sich ein moderner Automotor durch Software-Updates manipulieren lässt. Während es beim Diesel-Skandal hauptsächlich um den zu hohen Ausstoß von Stickoxiden geht, der laut diverser Herstellern durch Software-Updates korrigiert werden kann, können Modifikationen an der Elektronik des Motors jedoch auch zur Leistungssteigerung des Fahrzeugs führen. Letztgenannte Maßnahmen werden i.d.R. als Chiptuning bezeichnet und erfreuen sich vor allem bei Autofans einer großen Beliebtheit.

In Deutschland gibt es eine Vielzahl an seriösen Werkstätten und Anbietern, die sich auf das Chiptuning von Fahrzeugen spezialisiert haben, z.B. das im Rheinland-Pfälzischen Haßloch ansässige Team von SprintChip. Für nahezu jedes Fahrzeug und Modell werden hier Chips in unterschiedlichen Leistungsbereichen angeboten, die von versierten "Autobastlern" und "Hobbyschraubern" in Eigenregie im Auto installiert werden können, um so das Drehmoment und die PS-Zahl zu steigern. Für Sie als Nutzer des Portals "Benzinpreis-Aktuell.de" interessant: Neben der Erhöhung der Motorleistung, die beim Chiptuning natürlich das Hauptziel stellt, soll sich unter Verwendung der Chips sogar Kraftstoff einsparen lassen. Je nach Fahrzeug- und Chiptyp bis zu 15% - so zumindest der Hersteller.

Wie wir an vielen Stellen berichten, ist die Reduktion des Spritverbrauchs und somit auch die Kostenersparnis nicht allein vom Fahrverhalten oder dem regelmäßigen Vergleichen von Tankstellenpreisen abhängig. Manchmal kann sich ein Blick auf weniger populäre Methoden durchaus lohnen - z.B. die des Chiptunings. Und falls sie es noch nicht wussten: Neben Software- und Hardware-Modifikationen an Fahrzeugen, die als Zielsetzung eine spürbare Leistungssteigerung und somit mehr Fahrspaß generieren, existieren auch Änderungsmöglichkeiten, die ausschließlich der Verbrauchsminimierung beim Kraftstoff (Diesel, Benzin oder auch Autogas) dienen. In diesem Fall spricht man vom Eco- bzw. Öko-Tuning, eine abgewandelte Form vom Chiptuning. Für Menschen, die mit einer reduzierten Leistung des eigenen Fahrzeugs leben können und wollen, ist diese Form Chiptuning eine weitere Alternative um das Portmonee zu schonen und ggf. einen grünen Fingerabdruck in Mutter Natur zu hinterlassen.

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