Deutsche Autofahrer zahlen zu viel

VÖ: 24.09.2018 - 18:13 Uhr. Kommentare: 0

Viele Autofahrer in Deutschland zahlen Jahr für Jahr viel zu hohe Beiträge für die Kfz-Versicherung. Doch Sparen ist gar nicht so schwer. Es gibt ein paar Kostentreiber, die die Versicherungsprämien in die Höhe schießen lassen. So ist beispielsweise der Fahrerkreis eines Fahrzeugs ein wesentlicher Kostenfaktor.

Rote Ampel Im Eifer des Gefechts oder beispielsweise in einer fremden Stadt ist eine rote Ampel schnell übersehen. Gut, wenn dann grobe Fahrlässigkeit mitversichert ist.

Kleine Änderungen, die sich auszahlen

Den Fahrerkreis uneingeschränkt zu lassen, ist ein kostspieliger Fehler. Wer den Fahrerkreis auf eine oder zwei Personen beschränkt, kann bis zu 50 Prozent der jährlichen Prämie einsparen. Auch die Zahlweise ist ein Punkt mit großem Sparpotenzial. Die meisten Verträge werden monatlich oder vierteljährlich bezahlt. Durch die Umstellung auf eine jährliche Zahlung lassen sich bis zu zehn Prozent an jährlicher Prämie einsparen. Ein weiterer Punkt, der sich bei der Prämienberechnung bemerkbar macht, ist die Jahreskilometerleistung. Wer pro Jahr 25.000 Kilometer angegeben hat, zahlt circa 30 Prozent mehr Beitrag als bei einer Angabe von nur 10.000 Kilometer. Es lohnt sich somit in jedem Fall, die Jahreskilometerleistung regelmäßig zu überprüfen.

Sparpotenzial bei Neueinstufung von Typ- und Regionalklasse

Viele Versicherungskunden wissen gar nicht, welche Leistungen ihr Versicherungsvertrag genau beinhaltet. Dies geht aus einer Studie des Portals für Markt-, Medien- und Meinungsforschung hervor. Wer nicht genau weiß, was seine Versicherung alles abdeckt, kann natürlich auch nicht die entsprechenden Angebote miteinander vergleichen. Ein Drittel der Kunden hat noch nie die Versicherungsgesellschaft gewechselt. Dabei besteht Jahr für Jahr enormes Sparpotenzial, wenn die Versicherungen die Typ- und Regionalklassen neu einstufen. Damit ändern sich die Beiträge für Millionen von Autos. Es ist sinnvoll, jedes Jahr, wenn die neuen Zahlen im Oktober veröffentlicht werden, die Angebote der verschiedenen Versicherer miteinander zu vergleichen. Danach bleibt noch Zeit bis Ende November, den bisherigen Vertrag zu kündigen und einen neuen Vertrag abzuschließen. Besonders einfach funktioniert das beispielsweise bei der R+V24, die ein umfangreiches Leistungsangebot aufweist und bei der sich eine Kfz-Versicherung ganz einfach online abschließen lässt.

Diese Leistungsbausteine sollte die Kfz-Versicherung haben

Versicherungssumme
Die Haftpflichtversicherung ist Pflicht in Deutschland. Für besten Versicherungsschutz sollte die Versicherungssumme möglichst hoch sein. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestdeckung von 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden sowie eine Million Euro bei Sachschäden vor. Für den Ernstfall ist eine Deckung von 50 bis 100 Millionen Euro am besten. Dieser Extrapuffer an Versicherungsleistung kostet lediglich wenige Euro mehr im Jahr.

Mann im Rollstuhl Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckungssumme ist bei einem schweren Unfall mit Personenschaden sowie eventuelle lebenslanger Rentenzahlung schnell aufgebraucht.

Die Mallorca-Police
Bei dieser Police gilt der gewählte Haftpflichtversicherungsschutz auch für einen im Ausland gemieteten Wagen. Denn im Ernstfall reichen die vor Ort angebotenen Versicherungssummen nur selten aus, um die Schadenersatzforderungen vollständig zu bedienen. Höhere Kosten muss der Verursacher tragen. Auch dieser Zusatz kostet nur wenige Euro extra. Was die Mallorca-Police ganz genau beinhaltet erläutert das Verbraucherportal des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Mietwagen im Sommerurlaub Die Mallorca Police gilt natürlich weltweit für Mietwagen und nicht nur auf der Ferieninsel Mallorca.

Auch grobe Fahrlässigkeit ist versichert
Im Kaskobereich sollte ebenfalls grobe Fahrlässigkeit versichert sein. Ist dies nicht der Fall, kann es beispielsweise beim Überfahren einer roten Ampel oder eines Stoppschilds zu drastischen Leistungskürzungen kommen. Diese Klausel spart im Ernstfall viel Ärger und Geld. Unfälle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fallen nicht unter diese Klausel. Diese Unfälle sind generell nicht mit der Voll- oder Teilkaskoversicherung abgedeckt.

Versicherungsschutz bei Unfällen mit allen Tieren
Die Kaskoversicherung zahlt in der Regel für Unfälle mit Haarwild. Kommt es zu einem Zusammenstoß mit Weidetieren, wie Kühen, Schafen oder Pferden, können die Folgen teuer werden, aber der Versicherte geht dann leer aus. Deshalb sollte die Kfz-Versicherung unbedingt eine Kollision mit allen Tieren versichern.

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